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Feuerwehr Kripp auf Tour durch Thüringen

Ziel des viertägigen Ausflugs war Weimar. Am frühen Morgen des 15.06. starteten wir mit einem Reisebus der Fa. Bläser in Richtung Weimar, auf gut der Hälfte der Strecke gönnten wir uns eine Pause. Nach einem zünftigen Frühstück legten wir dann den Rest der gut 354 km zurück. Bereits kurz nach Mittag erreichten wir unser Hotel in Weimar, so dass der Rest des Tages zur freien Verfügung stand, und ein Jeder von uns nach Herzenslust Weimar erkunden konnte. Am nächsten Morgen stand nach einem ausgedehnten Frühstück der erste Programmpunkt bevor, wir fuhren in die nahe gelegene Gedenkstätte Buchenwald. Nach der Vorführung eines informativen Films besichtigten wir die Gedenkstätte in meist kleinen Gruppen, nach gut 2,5 Stunden kehrten wir dann mit teils bedrückenden Eindrücken zum Bus zurück. Den Nachmittag verbrachten wir im nahegelegenen Erfurt, auch hier konnten wir auf eigene Faust die Stadt erkunden. Am Abend trafen sich die meisten von uns - wie am Abend - zuvor bereits in einer nahegelegenen Cocktailbar, um in geselliger Runde den Tag ausklingen zu lassen. Der Samstag stand unter einem sportlichen Motto wobei sich niemand selber betätigen musste, wir besuchten die Wintersportstätten in Oberhof. Bevor es aber zur Besichtigung derselbigen ging, kamen einige von uns in den Genuss einer Fahrt mit einem Sommerbob (auf Rollen) auf der originalen Bobbahn, dabei rauschten sie im atemberaubenden Tempo die Wettkampfstrecke hinunter, genau wie die Profis. Die anschließende Besichtigung führte uns von der Bobbahn, die eben noch unsere Kameraden hinab gerauscht waren mit dem Bus hinüber zur Skisporthalle in der 365 Tage im Jahr Langlauf und Biathlon auf bester Schneequalität trainiert werden können. Von dort aus fuhren wir noch zu den Schanzenanlagen und durch den Ort. Auf dem gesamten Weg wurden wir von einem einheimischen Gästeführer aus Oberhof begleitet, der früher selber aktiv im Biathlon unterwegs war und uns somit mit vielen interessanten Informationen versorgen konnte. Um eine kleine Stärkung zu uns zu nehmen kehrten wir nach der Führung am frühen Nachmittag noch in die direkt an den Sportstätten gelegene Thüringer Hütte ein. Die nächste Stärkung erwartete uns in Form eines Buffets am Abend im Hotel. In gepflegter Atmosphäre nahmen wir gemeinsam im Wintergarten ein Abendessen zu uns. Wie auch an den vergangenen Abenden ließen wir den Tag ausklingen, dachten aber bereits mit Wehmut an den morgigen Tag, an dem wir die Heimreise antreten mussten. Damit der letzte Tag nicht ausschließlich aus der Heimfahrt bestand, hatten wir noch einen Zwischenstopp auf halber Strecke eingeplant, die Gedenkstätte "Point Alpha" an der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Eine Führung zeigte uns auf beeindruckende Weise mit welchen Gefahren, Einschränkungen und mit welcher Willkür durch den Staat die Bürger auf Seiten der DDR entlang der gut 1400 km langen Grenze zu kämpfen hatten. Nach einem kleinen Imbiss ging es weiter Richtung Heimat, wo wir am frühen Abend wieder wohlbehalten eintrafen. Mit im Gepäck hatten wir eine Menge schöner Erinnerungen an diese außerordentlichen tollen Tage.

Jürgen de Jong